Regionale Feuerwehr Wald-Rehetobel

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Heuwehrgerät

Der Landwirt ist verpflichtet die Temperatur des Heustockes zu überwachen. Bei Verdacht auf Überhitzungen ist unverzüglich die Feuerwehr zu benachrichtigen. Mit einem Heuwehrgerät kann ein Brandausbruch normalerweise verhindert werden. Ein Heuwehrgerät zum entlüften von überhitzten Heustöcken steht für die Kantone AI und AR bei der Feuerwehr Wald AR. Es kann über die KNZ aufgeboten werden.

Ablauf eines Heuwehreinsatzes

Nachdem bei der Ortsfeuerwehr die Meldung über den Verdacht eines überhitzten Heustockes eingegangen ist, misst der örtliche Verantwortliche der Feuerwehr mit der Heustocksonde die Temperatur. Ab ca. 60°C wird es bereits gefährlich. Die Ortsfeuerwehr wird alarmiert, und gleichzeitig das Heuwehrgerät aufgeboten. Bei der Feuerwehr Wald rücken in der Regel 2 AdF mit dem Pinzgauer und dem Heuwehranhänger aus.

Vor dem Betreten des Heustockes müssen Bretter gelegt werden, um den Heustock nicht noch mehr zu verdichten. Speziell zu beachten sind eingesunkene Stellen.

Mit Hilfe der AdF der Ortsfeuerwehr wird das Material aus dem Heuwehranhänger auf den Heustock gebracht. Ab 70°C muss zudem der Brandschutz sichergestellt sein.
Unter Anleitung der Heuwehrspezialisten aus Wald werden die Sonden an den heissesten Stellen in den Heustock eingesetzt.

Die Sonden werden mit Schläuchen an den Ventilator angeschlossen. Die heissen Gärgase gelangen über einen Schlauch ins Freie. Bei Temperaturen über 80°C, müssen die abzusaugenden Gase durch eintropfen von Wasser in die Sonden gekühlt werden. Damit wird eine Selbstentzündung vermieden. Wenn die Temperatur auf 40-50°C gesunken ist, kann mit der Belüftung begonnen werden. Bei einem Temperaturanstieg wird wieder abgesaugt. Dieser Vorgang muss wiederholt werden bis kein Temperaturanstieg mehr zu verzeichnen ist.

Da ein solcher Einsatz über mehrere Tage dauern kann, wird nach der Inbetriebnahme des Heuwehrgerätes die Einsatzleitung an die Ortsfeuerwehr übergeben.

Der Vorteil des Heuwehrgerätes besteht darin, dass das Futter trotz des Hitzeschadens für die Tiere geniessbar ist. Das Futter hat zwar einen zum Teil starken Tabakgeruch, ist braun bis schwarz verfärbt und der Nährwert ist stark reduziert. Trotzdem ist das Heuwehrgerät dem Anschroten vorzuziehen.

 

Letzte Änderung: 07.04.07

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